raumausstatter.com · 8. September 2026
Ulrich Huber, Business Development bei ORGANOID, im Interview über den Weg von der Oberfläche zur Akustik.
Vom Stadl zur Naturoberfläche
Ulrich Huber erzählt, wie Martin und Christoph 2010 in einem alten Stadl mit organischen Materialien experimentiert haben. 2012 wurde ORGANOID gegründet. Seither entstehen in Tirol Oberflächen aus Heu, Blüten und Blättern, die wie eine Tapete an Wand und Decke, wie ein Furnier auf Möbeln oder mit Klebefolie auf Glas und Metall verarbeitet werden.
Warum Akustik
Für uns ist Akustik eine Weiterentwicklung und kein neues Geschäftsfeld: Die Naturoberflächen sind atmungsaktiv und lassen deshalb nicht nur Luft, sondern auch Schall durch. Zusammen mit Schallabsorbern aus Naturmaterialien werden gute Raumakustik und Oberfläche zu einem gemeinsamen Gestaltungselement.
Infinity und Modular
Das Angebot reicht vom flächigen Infinity System für Wand und Decke über Deckensegel und Wandabsorber bis zu Akustikpaneelen, Akustikbildern und Acoustic Tiles, die sich wie ein Baukasten kombinieren lassen. Herzstück der Modular Serie ist der Active Core aus Hanffasern: Der Schall dringt in die offene Faserstruktur ein und wird dort absorbiert. Bei Modular gibt es ausgewählte Dekore wie die ORGANOID ALMWIESE LIGHT Oberfläche oder die Ausführung Pure, die den Active Core selbst zeigt.
Akustik soll nicht nach einer nachträglichen technischen Maßnahme aussehen.
Ulrich Huber im Interview mit raumausstatter.com
Für wen
Eingesetzt werden die Lösungen von Architekten, Innenarchitekten und Akustikplanern ebenso wie von Tischlern, Raumausstattern und Objekteinrichtern: in Büros, Hotellerie und Gastronomie, Praxen, Bildungseinrichtungen, öffentlichen Gebäuden und Wohnräumen. Mehr dazu unter Raumakustik mit Naturmaterialien.
Quelle: raumausstatter.com
